Bimobil Erfahrungen

Bimobil Erfahrungen seit Januar 2016


Februar 2018
- 360 Tage wurde das Mobil bisher genutzt.

Seit Mai 2017 sprang die Badtüre auf, wenn man über wellige Straßen gefahren ist. Daraus folgte ein Umbau der Badtüre.

Zum Ende unserer Reise nach Marokko drang im Februar 2017 tropfenweise Wasser über den Rahmen des Heckfensters nach innen ein. Der Rahmen, wie auch die Durchführung wurde unterwegs provisorisch abgedichtet, danach war alles trocken. Das Fenster wurde vor Ort in Hattingen ausgebaut und neu eingedichtet. Die Kosten hat Bimobil übernommen.

Die ILSE Tischsäule machte schon nach ca. sechs Monaten Probleme, das mittlere Teleskopteil fiel selbstständig nach unten, das konnte aber provisorisch fixiert werden. Ein entsprechendes Ersatzteil wurde kostenlos geliefert und im November 2017 ausgetauscht. Was nicht befriedigte, ist das Einsäulengestell, die große massive Tischplatte darauf ist ein wenig instabil. Das ist in erster Linie auf die geringe Auflagenfläche des Fußes auf der Bodenplatte zurückzuführen. Unterfütterung mit Alu-U-Profilen.

Fazit, dennoch ist der LBX 365 mit Abstand das Mobil mit den geringsten Mängeln, welches wir in den letzten 25 Jahren fuhren.

Erste Zeit

10. Februar 2016 - Termin bei Hoberg in Bad Oeynhausen

1. Der Sprinter meldete den Fehler "Seitenmarkierung defekt" bei eingeschaltetem Abblendlicht. Allerdings leuchteten alle Seitenbegrenzungsleuchten, aber nicht die beiden Kennzeichenleuchten, die offensichtlich von bimobil mit in den Kreis der Seitenbegrenzungsleuchten angeschlossen wurden. Das ist grundsätzlich eine gute Lösung, sonst wäre es kaum aufgefallen, dass die Leuchten defekt waren. Am 10. Februar wurden die Kennzeichenleuchten nachgebessert, beide Glühbirnenhalterungen waren lose, die Glühbirnen hatten keinen Kontakt. Schon war die Fehlermeldung verschwunden.

2. Das nachgerüstete WAECO Radio im Fahrerhaus wurde so angeschlossen, dass es immer anging, wenn die Zündung eingeschaltet wurde, auch wenn das Radio vorher ausgeschaltet wurde. Außerdem fehlte ein Dauerplus, denn das Radio "vergaß" alle eingestellten Daten, wie z.B. Datum und Uhrzeit, wenn es ausgeschaltet wurde. Am 10. Februar wurde festgestellt, dass zwei Kabel vertauscht wurden, das war schnell erledigt, jetzt klappt es so wie es sein soll.

3. Das Midi Heki Style über der Hecksitzgruppe tropfte nach unserer ersten Fahrt, es ist nicht klar, ob das Kondenswasser war. An einem Standtag vor der Rückfahrt regnete es stark und es war sehr windig. Das Fenster stand einen ganzen Tag auf Lüftungsstellung, ob da ein wenig Regenwasser rein gedrückt wurde? Während der Anreise am 9. Februar 2016 nach Bad Oeynhausen regnete es stark und es war windig, das geschlossene Heki blieb trocken. Jetzt bleibt nur die Kondenswassertheorie, das Fenster steht vorerst unter Beobachtung. Bisher ist alles trocken. (Stand Februar 2018, demnach doch nur Kondenswasser)

4. Der elektrische Fantasic Vent Dachlüfter hatte ein ähnliches Phänomen. Außerdem war das äußere Fliegengitter verzogen. Da eine Undichtigkeit nicht zu erkennen war, bestand die Einigung in der Lieferung einer neuen Haube und eines neuen Fliegengitters. Ein Austausch erfolgte in Eigenhilfe, was mit wenigen Handgriffen erledigt war. Bisher ist alles trocken. (Stand Februar 2018)

An dem Tag wurde auch Zubehör eingebaut, wie eine zweite Batterie und ein Fahrradträger am Heck. Der große Schrank an der Eingangstür bekam noch einen Zwischenboden, ein Dimmer für die LED-Lichtleiste wurde nachgerüstet und noch einige Kleinigkeiten. Alles wurde bestens erledigt, der vielseitige Monteur verfügt über viel Erfahrung und kennt sich mit bimobil gut aus. Insofern hat sich wegen der kleinen Reklamationen kein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt ergeben. Nur schade, die Firma Hoberg hat den Verkauf und Service von Reisemobilen aufgegeben.

Bernd Loewe

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